
Wie lässt sich ein Vorhaben in der Kommune konkret voranbringen? Wer sollte beteiligt werden, welche Gremien spielen eine Rolle – und wo liegen die eigenen Handlungsmöglichkeiten?
Im Rahmen der FaBERID-Werkstatt „Jung, laut, unerwünscht?!“ haben die Teilnehmenden an eigenen Fragestellungen und Vorhaben rund um Orte für Jugendliche gearbeitet. Die dabei eingesetzten Methoden haben wir nun in einem kompakten Methoden-Set zusammengestellt. Sie eignen sich auch für andere kommunale Entwicklungsvorhaben und können sowohl einzeln als auch gemeinsam im Team genutzt werden.
Das Set führt in vier Schritten von der ersten Standortbestimmung bis zu einem konkreten Prozessentwurf: Der Circle of Concern hilft dabei, den eigenen Gestaltungsspielraum zu bestimmen und den Blick auf das zu richten, was tatsächlich beeinflusst werden kann. Mit Akteur:innenmapping und -analyse lassen sich relevante Beteiligte, Unterstützer:innen und kritische Stimmen identifizieren und hinsichtlich ihres Einflusses auf das Vorhaben einordnen.
Das Gremienmapping nimmt anschließend die vorhandenen Strukturen in den Blick: Welche Gremien sind wichtig, welche Funktion haben sie und welche Rolle nehme ich dort selbst ein? Abschließend unterstützt der Prozessentwurf dabei, Start- und Endpunkt, Zwischenschritte sowie die jeweils zu beteiligenden Akteur:innen und Gremien festzulegen.
Die Vorlagen können direkt für die Arbeit an eigenen Vorhaben eingesetzt werden.
Ihre Ansprechpersonen

Anne-Kathrin Gebauer
Referentin Räume für Bildung
DKJS Berlin mit Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Tempelhofer Ufer 11
10963 Berlin
+49 (0)30 25 76 76 83 2
anne-kathrin.gebauer@dkjs.de

Nele Groth
Referentin Räume für Bildung | Demokratiebildung
DKJS Hamburg mit Bremen und Niedersachsen
Winterhuder Weg 86
22085 Hamburg
+49 (0)40 380 71 53 44
nele.groth@dkjs.de



