
Kommunen sind dafür verantwortlich, gute Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung zu schaffen. Dazu gehört neben der Unterstützung von Familien beispielsweise auch die Bereitstellung von Infrastruktur und die Vernetzung von Akteur:innen.
Das neue Themenjournal der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung beschäftigt sich unter dem Titel „Kitas sind Bildungsorte, aber keine Schulen“ mit der Frage: Wie gelingt es uns, den Zusammenhang von Herkunft und Bildungserfolg früh und wirksam zu entkoppeln und allen Kindern faire Start- und Lebenschancen zu bieten?
Herkunft entscheidet in Deutschland zum großen Teil über die Entwicklungschancen von Kindern. Und das meist schon vor der Einschulung. Aber unter welchen Prämissen zahlen sich Investitionen in gute frühe Bildung aus, wie sollte sie aussehen und wie gerecht oder ungerecht sind die Zugänge dazu verteilt? Diesen Fragen geht das Themenjournal „Kitas sind Bildungsorte, aber keine Schulen.“ der Deutschen Kinder – und Jugendstiftung nach. Es schaut in den Alltag einer Kita in herausfordernder Lage und lässt Experten- und Kinderstimmen zu Wort kommen, was für sie gute Kita-Qualität ausmacht und zeigt Lösungsansätze.
Über ungerechte Kita-Zugänge und mutige Kommunen
Teil der Themenjournals ist ein Gespräch mit DKJS-Expertin Judith Strohm. Sie hat in einer umfangreichen Recherche herausgefunden: Nicht der fehlende Wille von Eltern in Risikolagen führt dazu, dass ihre Kinder seltener eine Kita besuchen als andere. Vielmehr wurden und werden bestimmte Familien benachteiligt, wenn es um die Vergabe der Kitaplätze geht.
Im Interview spricht sie über Ursachen, Lösungen und Beispiele guter Praxis.



