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Jetzt anmelden – Ganztagskongress 2026

01.04.2026

Am 22. und 23. Juni findet der Ganztagkongress 2026 zum Thema „Übergänge weiterdenken“ in Berlin statt. Melden Sie sich jetzt an.

Der Kongress – Übergänge weiterdenken

Ganztag ist von großen und kleinen Übergängen geprägt: von der Kita in die Grundschule, vom Frühhort in den Unterricht, vom Mittagessen zur Lernzeit, von der Primar- in die weiterführende Schule – um nur einige zu nennen. Wird Ganztag als gemeinsamer Ansatz verschiedener Einrichtungen gedacht, entstehen neue Möglichkeiten: etwa für mehr Selbstorganisation und Beteiligung der Kinder oder für die gemeinsame Nutzung von Räumen.

Im Sommer tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter in Kraft. Der Ganztagskongress 2026 bietet Akteur:innen aus Bund, Ländern und Kommunen, sowie aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft Raum für Austausch und Diskussion. Die Teilnehmenden beleuchten gemeinsam zentrale Fragen des Ganztagsausbaus und entwickeln Perspektiven für eine gelingende Umsetzung.

Fachforum 9 – Erweiterte Räume aufschließen, einbinden, gestalten

Multiprofessionelle Kooperation, erweiterte Zeiten und Räume sind die zentralen Ressourcen der Ganztagsschule. Räume sind hier im weiten Sinne als“Spaces“ zu verstehen: Es geht um die Erweiterung des Angebots um neue Orte, um Möglichkeitsräume für neue Erfahrungen, um andere Räume für Begegnung, um Räume für die Peers, um Beteiligungsräume, um die Ausgestaltung von Schule als Lern- und Lebensort. Diese Formen der räumlichen Erweiterung verändern das Konzept der Schule und erfordern neue ressortübergreifende Kooperation mit Akteur:innen im Sozialraum und der Kommunalverwaltung. Zudem verändert dies das Erleben von Schule durch die Kinder. Aus ihrer Perspektive gesehen, produzieren erweiterte Räume auch eine Vielzahl von Übergängen.

Gemeinsam mit der Serviceagentur Ganztag Berlin (SAG) richtet die FaBERID das Fachforum 9 „Erweiterte Räume aufschließen, einbinden, gestalten“ aus. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss auf den unterschiedlichen Gestaltungsebenen – kommunal, sozialräumlich und lokal in der Schule – von Ganztagsschule bedacht und getan werden, um erweiterte Räume so zu gestalten, dass Kinder von der Vielfalt ihres ganztagsschulischen Alltags profitieren und nicht von einem diffusen Durcheinander überfordert werden?

Verschiedene Impulse und Einblicke in die Praxis schaffen die Grundlage für einen gemeinsamen vertieften Austausch. Teilnehmende können ihr Handlungswissen und ihre Praxiserfahrung zur Gestaltung von Übergängen in der kommunalen Bildungslandschaft und im schulischen Alltag in die Diskussion einbringen.