
Kommunalverwaltungen stehen in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung zunehmend unter Druck: Zahlreiche kleine Anfragen müssen bearbeitet werden, Demokratiebildungsprojekte werden in Frage gestellt und immer öfter werden unsachliche bzw. abwertende Diskussionen in Gremien geführt. All das zeigt, wie Verwaltungshandeln zunehmend unkonstruktiv hinterfragt wird. Das Ziel: demokratische Strukturen schwächen.
Auch deshalb kommt den Verwaltungen gerade jetzt eine zentrale Rolle beim Schutz und der Stärkung demokratischer Prinzipien zu. Die Jugendhilfeplanung betrifft dies unter anderem in ihrer Rolle und Aufgabe, die kommunale Jugendhilfelandschaft beteiligungsorientiert und akteursgruppenübergreifend zu gestalten – möglichst im Sinne aller Kinder und Familien in der Kommune. Sie ist gefordert, die fachlichen Perspektiven, aber auch die Ziele, Arbeitsweisen und Handlungslogiken einer diversen Akteurslandschaft in Planungsprozesse einzubeziehen. Wie gelingt dieser Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund demokratiekritischer oder sogar ‑feindlicher Aussagen und Handlungen?
Das K360 AG-Treffen für kommunale Fach- und Leitungskräfte aus der Jugendhilfe bietet deshalb Raum für themenspezifischen Austausch und gemeinsames Lernen mit Kommunen, die ähnliches bewegt. Die Treffen richten sich vorrangig an die teilnehmenden Kommunen des K360 Fellow-Programms, je nach Format und Umfang können aber auch weitere interessierte Kommunen teilnehmen.
Wann? 1. Juli 2026, ca. 9 bis 16 Uhr
Wo? Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Tempelhofer Ufer 11, 10963 Berlin
Kosten? Die Teilnahme an der Arbeitsgruppe ist kostenlos. Die Kosten für Anreise und Unterkunft tragen die Teilnehmenden selbst.
Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich bis Mitte Mai 2026 mit einer E‑Mail an info@kommune360.de an.
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